Die App "Snoopet" will helfen und die Gassiplanung optimieren: Die Nutzer sollen "einchecken", wenn sie zum Spaziergang aufbrechen, sie können dann sehen, wer diese oder eine Route in der Nähe auch schon gelaufen ist.Das Ganze wird hübsch animiert, ein mehr oder weniger zufälliges Treffen mit anderen Hunde-Singles aus der Nähe kann so recht leicht inszeniert werden.Leider ist die Nutzerzahl noch überschaubar, sodass sich wohl nicht überall Paare finden werden (und sei es auch nur für einen gemeinsamen Spaziergang).

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Grindr lokalisiert den eigenen Standort und zeigt an, welche Nutzer gerade in der Nähe sind – zwanglose Sex-Treffen wurden plötzlich ganz einfach möglich, die App ein Renner bei Schwulen, die unkomplizierter als jemals zuvor Männer mit der gleichen sexuellen Orientierung kennenlernen konnten. " oder "Singles around me" heißen die Nachahmer, inzwischen hat sich das Geschäft mit den Dating-Apps rasant und in alle Richtungen weiterentwickelt.

Seit rund zwei Jahren erlebt die Branche, die vor 2009 praktisch nicht existierte, einen Boom.

2011 verbrachten Singles erstmals mehr Zeit mit Dating-Apps als auf klassischen Online-Partnerbörsen.

Das spiegelt sich auch in den Anwendungen wider: Inzwischen geht es nicht mehr bloß um das Orten von potenziellen Sexpartnern in der Nähe, stattdessen werden Flirtwünsche aller Art befriedigt.

Sei es die App für Hundehalter, für Intellektuelle oder der Helfer fürs Schlussmachen – ein Blick auf das Neueste im App-Store: Mit "Tinder" macht man eigentlich einen Schritt zurück – denn hier geht es plötzlich wieder um Anziehung auf den ersten Blick.

Die App schickt dem Nutzer die Facebook-Profilfotos anderer Singles auf das Handydisplay, außer diesem Foto und der Anzahl gemeinsamer Freunde, gibt es keine weiteren Informationen – anders als beim klassischen Internetdating, das ja kaum ohne die Angabe von Beruf, Alter oder Hobbys auskommt.

Bei Tinder muss man schon nach einem Blick aufs Bild entscheiden: Wische ich das Foto mit einer schicksalshaften Handbewegung nach rechts (und erlaube dem anderen damit eine Kontaktaufnahme) oder nach links (und sage Nein)?

Wenn das Urteil beider Nutzer übereinstimmt, können sie sofort über den Chat der App losflirten – weil die aber noch öfter Aussetzer hat, ist es ratsam, relativ schnell Handynummern oder Facebook-Namen auszutauschen.

Man will ja nicht gleich wieder verlieren, was man erst gefunden hat.